Gemeinde Stein AR entwickelt Konzept für Kinder- und Jugendpolitik
Der Gemeinderat Stein AR hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, ein Konzept für die Kinder- und Jugendpolitik zu erarbeiten. Dieses wird Teil eines übergeordneten Generationenkonzepts sein, das alle Altersgruppen berücksichtigt. Grundlage ist das Legislaturprogramm 2023-2027, in dem festgehalten ist, eine wirkungsvolle Kinder-, Jugend- und Familienpolitik aufzubauen.
Demokratie zeigt sich nicht nur an der Urne, sondern überall dort, wo Menschen zusammenkommen, Ideen austauschen und Verantwortung übernehmen: auf dem Pausenplatz, an der Postautohaltestelle oder im Dorfleben. Kinder- und Jugendpolitik schafft Räume, in denen junge Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt und ihr Engagement Wirkung hat. Wer schon früh mitgestaltet, wächst mit einem starken Bewusstsein für Gemeinschaft und Verantwortung auf.
Das Projekt in Stein AR widmet sich zwei Schwerpunkten: dem öffentlichen Raum als Lebens- und Begegnungsort sowie der Beteiligung junger Menschen an kommunalen Entscheidungen.
Von September 2025 bis Februar 2026 führt die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule eine Situationsanalyse durch. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen breit zu erfassen, bestehende Angebote zu bewerten und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen.
Für die externe Projektbegleitung fallen insgesamt Kosten von rund 12'000 Franken an. Die Gemeinde Hundwil beteiligt sich in dieser Phase am Projekt und den Kosten. Unterstützt wird das Vorhaben zudem grosszügig von der Berthold-Suhner-Stiftung, der Metrohm-Stiftung und der Steinegg-Stiftung. Herzlichen Dank für dieses Engagement.
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Ab hier werden fortlaufend die neusten Informationen zum Projekt publiziert. Die neusten Informationen befinden sich zuoberst.
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Juni 2026
Situationsanalyse zu Kindern und Jugendlichen in Stein und Hundwil liegt vor
Wie verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit? Welche Angebote werden geschätzt? Wo bestehen Entwicklungsmöglichkeiten? Und wie können junge Menschen künftig noch besser in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen werden?
Mit diesen Fragen haben sich die Gemeinden Stein und Hundwil in den vergangenen Monaten intensiv auseinandergesetzt. Nun liegt die Situationsanalyse «Kinder und Jugendliche in Stein AR und Hundwil» vor. Der Bericht steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Die vollständigen Ergebnisse und Auswertungen können dort nachgelesen werden.
Breite Beteiligung
Für die Situationsanalyse wurden Kinder und Jugendliche der Zyklen 2 und 3, junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren, Vereine, Organisationen und Institutionen, Fachpersonen sowie Aufsichtspersonen des Jugendtreffs befragt. Dadurch konnten unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und ein umfassendes Bild der Situation in Stein und Hundwil gewonnen werden.
Zentrale Erkenntnisse
Die Ergebnisse zeigen insgesamt ein erfreuliches Bild. Die grosse Mehrheit der Kinder und Jugendlichen verbringt ihre Freizeit gerne in Stein und Hundwil. Besonders geschätzt werden die vielfältigen Vereinsangebote, die Sportanlagen, die Natur sowie die bestehenden Begegnungsmöglichkeiten. Viele junge Menschen fühlen sich in ihrer Gemeinde wohl und nutzen die vorhandenen Angebote aktiv.
Gleichzeitig wurden verschiedene Entwicklungspotenziale sichtbar:
- Es besteht ein Wunsch nach zusätzlichen Treffmöglichkeiten in Innenräumen, insbesondere für Jugendliche.
- Sport- und Bewegungsangebote sowie frei zugängliche Infrastruktur werden als wichtig erachtet.
- Der Jugendtreff wird von den Jugendlichen sehr positiv bewertet und stösst auch bei jüngeren Schülerinnen und Schülern auf grosses Interesse.
- Kinder und Jugendliche möchten bei Themen mitreden können, die ihre Lebenswelt direkt betreffen, beispielsweise Freizeitangebote, Sportanlagen oder Fragen rund um Schule und Dorfleben.
- Die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit bestehender Angebote kann teilweise noch verbessert werden.
Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Hundwil für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die enge Verbindung zwischen den beiden Gemeinden – sei es durch Schule, Vereine oder persönliche Kontakte – machte es sinnvoll, die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen gemeinsam zu betrachten.
Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer
Das Projekt wird fachlich durch die OST – Ostschweizer Fachhochschule begleitet. Ermöglicht wurde die Situationsanalyse zudem durch die grosszügige Unterstützung der Berthold-Suhner-Stiftung, der Metrohm-Stiftung und der Steinegg-Stiftung. Für dieses Engagement zugunsten von Kindern und Jugendlichen in unserer Region bedanken wir uns herzlich.
Wie geht es weiter?
Mit der vorliegenden Situationsanalyse ist ein wichtiger Zwischenschritt abgeschlossen. Die Analyse zeigt auf, wo die Gemeinden heute stehen, welche Stärken bereits vorhanden sind und wo Entwicklungspotenziale bestehen.
In einem nächsten Schritt werden die Ergebnissevertieft diskutiert. Ziel ist es, daraus konkrete und realistische Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik abzuleiten. Dabei sollen Prioritäten gesetzt, Zuständigkeiten geklärt und mögliche Umsetzungsschritte geprüft werden.
März 2026
Kinder- und Jugendpolitik: Projekt nimmt Gestalt an
Die Arbeiten am Konzept für die Kinder- und Jugendpolitik der Gemeinde Stein schreiten planmässig voran. In den vergangenen Monaten wurde die Situationsanalyse durchgeführt, die die Grundlage für die weiteren Schritte bildet.
Im Zentrum dieser Phase stand die Frage, wie Kinder und Jugendliche in Stein aufwachsen, welche Angebote bestehen und wo aus Sicht verschiedener Akteure Entwicklungspotenziale liegen. Um ein möglichst differenziertes Bild zu erhalten, wurden unterschiedliche Perspektiven einbezogen.
Zentraler Bestandteil der Situationsanalyse war die Befragung von Kindern und Jugendlichen selbst, deren Erfahrungen und Bedürfnisse im Mittelpunkt standen. Zudem wurden Vereine, Organisationen und Institutionen befragt, Fachpersonen aus Schule und Betreuung einbezogen sowie Gespräche mit Schlüsselpersonen aus der Jugendarbeit geführt.
Die Rückmeldungen aus diesen Befragungen bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik in Stein. Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet und zusammengeführt.
Der Bericht zur Situationsanalyse wird dem Gemeinderat im Juni vorgelegt. Auf dieser Grundlage wird entschieden, wie das Projekt weitergeführt und in welchen Bereichen konkrete Massnahmen erarbeitet werden sollen. Die Umsetzung soll, wo möglich, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie weiteren Beteiligten erfolgen.
Ziel ist es, ein praxisnahes und breit abgestütztes Konzept zu entwickeln, das sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientiert und die bestehenden Stärken der Gemeinde weiterführt.
Vielen Dank an die Begleitgruppe, die sich aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlichen Alters zusammensetzt und wertvolle Ideen in den Prozess eingebracht hat.
Dokumente
| Name | Download | ||
|---|---|---|---|
| Situationsanalyse Hundwil, Stein_Lücken_Potenziale_final_22052026 (PDF, 2.43 MB) | Download | 0 | Situationsanalyse Hundwil, Stein_Lücken_Potenziale_final_22052026 |