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Mitteilungen zur baulichen Entwicklung Schulareal

Phasenmodell:

Mitteilungen zur baulichen Entwicklung Schulareal

Mit dem Modul-Bau konnte eine kurzfristige Lösung für den dringend benötigten Schulraum gefunden werden. Von dieser kurzfristigen Lösung ist die bauliche Entwicklung Schulareal abzugrenzen. Diese beinhaltet die langfristige Entwicklung des gesamten Schulareals.

In diesen Prozess sollen nebst Behörden- und Schulmitglieder auch Einwohnerinnen und Einwohner aktiv miteinbezogen werden. Dazu wurden Mitwirkende für die Arbeitsgruppe "Bauliche Entwicklung Schulareal" gesucht. Das Bewerbungsverfahren dauerte bis zum 22. August 2022 und stand jeder Einwohnerin und jedem Einwohner von Stein AR offen.

Der Gemeinderat hat die Arbeitsgruppe "Bauliche Entwicklung Schulareal" eingesetzt.

Als Behörden- und Schulmitglieder wurden gewählt:

  • Reto Meier, Gemeinderat
  • Anneliese Looser, Gemeinderat
  • Walter Preisig, Hauswart Schule und MZA
  • Gabi Knöpfel, Lehrerin
  • Anita Andreisek, Kindergartenlehrerin

Als Vertretung aus der Bevölkerung wurden gewählt:

  • Silvan Schneider
  • Werner Jost

Präsidiert wird die Arbeitsgruppe von Reto Meier. 

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Ab hier werden fortlaufend die neusten Informationen zum Projekt publiziert. Die neusten Informationen befinden sich zuoberst.
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September 2026

Das Dorfmagazin "Bär" hat in seiner Herbstausgabe wie folgt über den aktuellen Stand berichtet:

Schulraumplanung: Viele Puzzleteile führen zu einer guten Lösung

Im April hat der Gemeinderat das Entwicklungskonzept für das Schulareal vorgestellt. Seither wurde intensiv weitergearbeitet. Im Zentrum standen zwei Fragen: Was ist baulich machbar? Und was ist für die Gemeinde finanziell tragbar? Erste Antworten darauf liefern die Machbarkeitsstudie zur Schulraumplanung sowie die Finanzanalyse der Gemeinde. Die Erkenntnisse werden nun zusammengeführt. Am 4. November informiert der Gemeinderat über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.

VOM ENTWICKLUNGSKONZEPT  ZUR MACHBARKEITSSTUDIE

Das im Frühling vorgestellte Entwicklungskonzept zeigte den Stand der Überlegungen auf. Ziel war es, die Bevölkerung frühzeitig zu informieren und  Rückmeldungen aufzunehmen. Die Machbarkeitsstudie* ging einen Schritt weiter. Sie untersuchte die vorgeschlagenen Lösungen und setzte sich mit baulichen Varianten, denkmalpflegerischen Aspekten, betrieblichen Anforderungen, dem Schulalltag und den Kosten auseinander. Auch in dieser Phase wurde die Nutzerschaft – insbesondere Lehrpersonen und weitere Mitarbeitende der Schule – einbezogen. Denn Ideen und Skizzen können in Diskussionen oder auf dem Papier überzeugen, entscheidend ist letztlich, ob sie im Schulalltag funktionieren.

NICHT NUR FRAGEN, WAS ES KOSTET

Parallel dazu hat sich die Gemeinde noch intensiver mit ihren Finanzen beschäftigt, weil die Schulraumplanung eine langfristige Angelegenheit ist. Gemeinsam mit externer Unterstützung wurde eine langfristige Finanzanalyse erarbeitet. Dabei wurde die Schulraumplanung bewusst nicht isoliert betrachtet. Auch in anderen Bereichen stehen Investitionen an. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht einfach: «Was kostet die Schule?» Sondern: «Welche Investitionen stehen insgesamt an? Was kann Stein langfristig finanzieren? Und welchen finanziellen Rahmen gibt dies für die Schulraumplanung?»

*Eine Machbarkeitsstudie zeigt auf, welche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Sie schafft eine Grundlage für die weitere Planung und ist noch kein fertiges Projekt

DREI RESSORTS –  EIN GEMEINSAMES PROJEKT

Wie eng die Themen miteinander verbunden sind, zeigt sich im Projekt immer wieder: Pädagogische Anforderungen beeinflussen räumliche Bedürfnisse. Bauliche Möglichkeiten wirken sich auf Kosten und Schulbetrieb aus. Und die finanziellen Möglichkeiten setzen den Rahmen für das, was letztlich realisiert werden kann. Die Projektentwicklung braucht den Austausch zwischen Schule, Bau und Finanzen und ebenso die Diskussion im gesamten Gemeinderat, in den Kommissionen und mit externen Fachpersonen.

ORIENTIERUNGS VERSAMMLUNG AM  4. NOVEMBER 2026, 20 UHR

Die Arbeiten der vergangenen Monate haben wichtige Grundlagen geschaffen. Nun werden die Erkenntnisse aus Machbarkeitsstudie und Finanzanalyse zusammengeführt und die nächsten Schritte vorbereitet. Der Gemeinderat orientiert am 4. November über folgende Themen: Das Budget 2027, die Ergebnisse der Finanzanalyse und Machbarkeitsstudie sowie die nächsten Schritte. Externe Fachpersonen, die den bisherigen Prozess begleitet haben, werden ebenso anwesend sein.

Auch danach bleibt der Dialog mit der Bevölkerung wichtig. Vor der geplanten Abstimmung über den Projektierungskredit – voraussichtlich im Frühling 2027 – ist eine weitere Orientierungsversammlung vorgesehen.

Text: Anneliese Looser

NACHGEFRAGT BEI MONIKA SCHMID, RESSORT FINANZEN

Moni, was hat Dich bei der Finanzanalyse am meisten beschäftigt?

Die Gesamtsicht mit anstehenden Investitionen  haben wir immer im Auge. Bei Investitionen wie der Schulraumplanung bringt der Planungshorizont eine neue Dimension. Mit der BDO hatten wir dafür einen erfahrenen externen Partner an unserer Seite.

Und weisst Du heute, was sich Stein leisten kann?

Wir haben eine fundiertere Grundlage und wissen besser, in welchem finanziellen Rahmen wir uns bewegen können. Die konkreten Ergebnisse stellen wir am 4. November vor.

Was war Dir persönlich wichtig?

Dass wir nicht zuerst ein Wunschprojekt definieren und danach schauen, wie wir es finanzieren. Planung und Finanzen müssen parallel laufen. Wir müssen sorgfältig rechnen, Prioritäten setzen und die Erkenntnisse zusammenführen. So kann eine Lösung entstehen, die langfristig tragbar ist.

NACHGEFRAGT BEI RETO MEIER, RESSORT BAU UND CO-PROJEKTLEITER

Reto, was hat die Machbarkeitsstudie  gebracht?

Sie hat unser Entwicklungskonzept einem wichtigen Praxistest unterzogen. Wir konnten prüfen: Was funktioniert baulich? Wo gibt es Abhängigkeiten? Und wo müssen wir nochmals anders denken?

Gab es Überraschungen?

Ja, durchaus. Genau dafür macht man eine Machbarkeitsstudie. Sie soll nicht einfach bestätigen, was man ohnehin schon denkt, sondern Varianten kritisch prüfen und neue Ideen einbringen.

Ist das Projekt jetzt fertig?

Nein. Aber wir sind einen Schritt weiter. Aus dem Entwicklungskonzept entsteht eine belastbare Grundlage für ein konkretes Projekt. In den kommenden Wochen werden weitere Erkenntnisse hinzukommen, die wir am 4. November präsentieren.

NACHGEFRAGT BEI ANNELIESE LOOSER, RESSORT SCHULE UND CO-PROJEKTLEITERIN

Anneliese, worauf schaust Du  im aktuellen Prozess besonders?

Auf den Schulalltag. Eine neue Schule muss Kindern gutes Lernen ermöglichen und für Lehrpersonen funktionieren. Darum ist mir der Einbezug der Lehrpersonen im Prozess sehr wichtig.

Ist es schwierig, pädagogische  Wünsche und  finanzielle Möglichkeiten zusammenzubringen?

Natürlich gibt es unterschiedliche Bedürfnisse. Und genau darin liegt unsere Aufgabe: Nicht alles Wünschbare ist nötig – und nicht alles, was günstig ist, ist nachhaltig. Wir müssen eine Balance finden.

Was wäre für Dich am Ende ein gutes Ergebnis?

Eine Gesamtschule, die zu Stein passt: funktional, zukunftsfähig und finanziell verantwortbar. Nicht möglichst gross, nicht möglichst günstig – sondern passend zu Stein.

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April 2026

Die Gemeinde Stein hat an der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 22. April 2026 den aktuellen Stand der Schulraumplanung präsentiert. Im Zentrum steht ein ganzheitliches Entwicklungskonzept, das die Schule langfristig an die heutigen Anforderungen anpasst und den Dorfzusammenhalt stärkt. Das Projekt wird in die langfristige Finanzplanung der Gemeinde einbettet.

Beim bestehenden Primarschulhaus und Kindergarten besteht dringender Sanierungsbedarf. Das heutige Provisorium ist bis 2032 ausgelegt und stellt keine langfristige Lösung dar. Gleichzeitig hat sich die Schule in den letzten Jahren stark verändert. Individualisiertes Lernen, Gruppenarbeiten und die integrative Schule prägen den Alltag. Die bestehenden Schulräume in Stein können diese Entwicklung mittel- und langfristig nicht mehr abbilden. Es fehlen insbesondere flexible Lernräume sowie Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb der Zyklen sinnvoll zu gestalten und Synergien zu nutzen.

«Unser Ziel ist eine Gesamtschule, die den heutigen und zukünftigen pädagogischen Anforderungen entspricht», sagt Co-Projektleiterin Anneliese Looser. «Wir wollen weiterhin ein attraktives Dorf für alle Generationen bleiben. Eine zeitgemässe Schule ist ein wichtiger Bestandteil davon.»

Fundierter Prozess und breit abgestützte Projektgruppe

Die Schulraumplanung basiert auf einem mehrjährigen, breit abgestützten Prozess. Seit 2022 wurden die bestehenden Räume analysiert, der zukünftige Bedarf definiert sowie verschiedene Varianten geprüft und bewertet. Daraus ist ein durchdachtes Gesamtkonzept entstanden, das pädagogische, betriebliche und bauliche Anforderungen zusammenführt. In der Projektgruppe waren seitens Gemeinderat Reto Meier (Bau) und Anneliese Looser (Schule) involviert, des weiteren ein externer Bauherrenberater, Mitarbeitende der Schule sowie Persönlichkeiten aus der Bevölkerung.

«Ein effizientes und durchdachtes Gesamtkonzept entsteht nur, wenn man Personen mit unterschiedlichen Blickwinkeln an den Tisch holt», erklärt Co-Projektleiter Reto Meier. «Die Planung der Schule ist eine von mehreren Arealentwicklungen in Stein. Eine Koordination findet statt und wenn sich Synergien ergeben, werden wir diese nutzen.»

Langfristige Investition mit Augenmass

Schulraum wird für Jahrzehnte gebaut. Der Handlungsbedarf für Stein ergibt sich in erster Linie aus dem hohen Sanierungsbedarfs sowie der veränderten Anforderungen an den Unterricht. Die Planung berücksichtigt ausserdem Schwankungen bei den Schülerzahlen, ohne auf Vorrat zu bauen. Die Situation bietet die Chance, notwendige Sanierungen mit einer zukunftsgerichteten Weiterentwicklung zu verbinden. Ziel ist es, klug und bedarfsgerecht zu investieren. Das Projekt berücksichtigt auch die langfristige Tragbarkeit. Die langfristige Finanzplanung erarbeitet die Gemeinde aktuell gemeinsam mit einem Partner aus. Sie berücksichtigt alle mittel- und langfristige Investitionen in der Gemeinde. Sobald die finanzielle Tragbarkeit geklärt ist, wird die Bevölkerung wieder informiert und anschliessend der Projektierungskredit für die Schulraumplanung zur Abstimmung vorgelegt.

«Die Schule ist eines von mehreren wichtigen Projekten in Stein. Wir denken ganzheitlich und langfristig», betont Gemeindepräsidentin Petra Hanel Sturzenegger. «Unser Anspruch ist eine Lösung, die tragbar ist und Stein als Wohn- und Lebensort weiter stärkt.»

Nächste Schritte

Die Informationsveranstaltung zeigte: Das Interesse in der Bevölkerung ist gross, die Diskussion engagiert und wertschätzend. Die Rückmeldungen fliessen in die weiteren Arbeiten ein. Die nächsten Schritte umfassen die Machbarkeitsstudie sowie die vertiefte Prüfung der finanziellen Auswirkungen auf Gemeindeebene. Eine Abstimmung über den Projektierungskredit ist voraussichtlich Ende 2026 / Anfangs 2027 vorgesehen.

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März 2026

Informationsveranstaltung am 22. April 2026

In den vergangenen Monaten hat der Gemeinderat ein Entwicklungskonzept für die Schule in Stein erarbeitet. Ziel dieses Prozesses ist es, die Schule langfristig weiterzuentwickeln und eine tragfähige Grundlage für kommende Generationen zu schaffen.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Phase war die Einbeziehung von Nutzergruppen. So wurden Lehrkräfte und weitere Personen aus dem schulischen Umfeld in die Gespräche einbezogen. Auch die gewählten Vertreter der Bevölkerung waren involviert. Zusätzlich fanden Interviews mit lokalen Meinungsbildner:innen statt. Auf diese Weise können unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einfliessen.

Im Zentrum des Projekts steht eine durchdachte und ganzheitliche Gesamtschule für Stein, die sowohl pädagogische Anforderungen und den Schulalltag berücksichtigt. Gleichzeitig spielen wirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Alle Kriterien fliessen in die aktuell zu erarbeitende Machbarkeitsstudie ein.

Über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren die Verantwortlichen am 22. April 2026 im Rahmen einer Informationsveranstaltung.

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Dezember 2025

Vom Konzept zur Machbarkeitsstudie

Das Entwicklungskonzept wurde dem Gemeinderat an der Novembersitzung präsentiert. Der Gemeinderat hat den aktuellen Stand zur Kenntnis genommen. Der Schlussbericht wird nun ausgearbeitet und dem Gemeinderat im Januar zur Verabschiedung vorgelegt.

Im ersten Quartal 2026 werden die Grundlagen für die Machbarkeitsstudie erarbeitet und das Mandat für diese Studie vergeben. Am 22. April 2026 informiert der Gemeinderat die Bevölkerung über das Entwicklungskonzept und das weitere Vorgehen.

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September 2025

Vom Variantenfächer zum Entwicklungskonzept

Die Arbeitsgruppe zur baulichen Entwicklung des Schulareals hat in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet. Auf dem Weg zum Entwicklungskonzept wurden unter anderem folgende Grundlagen erarbeitet:

  • Analyse der Schülerprognosen
  • Beurteilung des Instandsetzungsbedarfs
  • Gegenüberstellung von bestehendem Raumprogramm und Richtraumprogramm
  • Eruierung der Ausbaupotenziale
  • Erarbeitung und Evaluation eines Variantenfächers
  • Schätzung des Finanzbedarfs der Varianten
  • Variantenbeurteilung


In der nächsten Phase erfolgt die Ausarbeitung des Entwicklungskonzepts. Dieses wird dem Gemeinderat noch vor Jahresende vorgelegt. Nach der Verabschiedung durch den Gemeinderat folgt ein Schlussbericht. Im ersten Quartal 2026 wird eine öffentliche Versammlung stattfinden, an der die Bevölkerung über das Entwicklungskonzept und die weiteren Schritte informiert wird.

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Juni 2025

Varianten werden geprüft

Die Arbeitsgruppe zur baulichen Entwicklung des Schulareals hat ihre Arbeiten fortgesetzt. Das Richtraumprogramm wurde bereinigt und dient als Grundlage für einen sogenannten Variantenfächer, eine Übersicht möglicher baulicher Lösungen auf dem Areal.

Bis zur nächsten Sitzung Ende August werden die Varianten nun vertieft und hinsichtlich ihres Finanzbedarfs beurteilt. Ziel ist es, die unterschiedlichen Möglichkeiten vergleichbar zu machen und in der Arbeitsgruppe zu diskutieren.

Die Arbeiten verlaufen planmässig. Wir freuen uns, Sie weiter laufend über die nächsten Schritte zu informieren.

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Mai 2025

Analysen und erste Planungsschritte im Fokus

Am 7. Mai 2025 hat sich die Arbeitsgruppe zur baulichen Entwicklung des Schulareals erneut getroffen. Gemeinsam mit Cédric Perrenoud von der Firma immoprogress AG, die den Prozess begleitet, wurden die bisherigen Analysen zu Schülerzahlen, baulichem Zustand und pädagogischem Bedarf besprochen. Cédric Perrenoud hat auf dieser Grundlage zentrale Fragestellungen formuliert, die für den weiteren Planungsverlauf von Bedeutung sind. Diese wurden gemeinsam diskutiert und in den weiteren Prozess mitgenommen.
Auf Basis der Analysen hat Cédric Perrenoud zudem ein erstes Richtraumprogramm erstellt. Dieses wird nun mit der Schulleiterin Petra Gächter und der Schulpräsidentin Anneliese Looser gespiegelt. In einem nächsten Schritt wird daraus ein Variantenfächer erarbeitet, wie das Richtraumprogramm auf dem Areal umgesetzt werden könnte.

Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe findet Mitte Juni statt.

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Januar 2025

Entscheidung für die nächste Phase getroffen

Das Projekt zur Weiterentwicklung unseres Schulareals schreitet planmässig voran. Nach einer intensiven Offertphase, in der drei verschiedene Büros ihre Lösungsansätze vorgestellt haben, haben wir uns für den Partner Immoprogress AG (nachfolgend Immoprogress) entschieden, der uns in der nächsten Phase begleiten wird.

Der Fokus liegt nun auf der Erarbeitung eines Gesamtentwicklungskonzepts, das Optimierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten des Schulareals aufzeigt. Neben baulichen, betrieblichen und funktionalen Aspekten werden auch die Anforderungen neuer Lernformen und pädagogischer Entwicklungen und die Anforderungen an die Tagesstrukturen berücksichtigt. Ziel ist es, eine fundierte Empfehlung für das weitere Vorgehen zu erarbeiten, ergänzt durch eine Grobkostenschätzung und einen Investitionsplan.

Themenfelder der Schulraumplanung

Die Themenfelder einer Schulraumplanung umfassen die Prognosen der Schülerinnen- und Schülerzahlen, der Instandsetzungsbedarf der Schulgebäude und die Analyse des bestehenden Raumangebots.

Überschrift

Quelle: Leistungsofferte Analyse und Strategische Planung, Immoprogress, 13.12.2024

Untenstehende Abbildung zeigt den Phasenplan einer Immobilienentwicklung nach den Vorgaben der SIA (Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein). Eine Schulraumplanung ist Bestandteil der Phase 1 Strategischen Planung. Immoprogress unterteilt diese Phase 1 zusätzlich in eine Phase 1.1 Bedarfserhebung und in eine Phase 1.2 Umsetzungsplanung.

Überschrift

Quelle: Leistungsofferte Analyse und Strategische Planung, Immoprogress, 13.12.2024

Bedarfsplanung (Phase 1.1)

Die Bedarfserhebung ist bereits weit fortgeschritten. Ziel ist es, die bestehende Nutzung der Gebäude zu plausibilisieren und für die Entwicklungsszenarien zu übersetzen. Die bereits bestehenden Analysen und Prognosen werden ausgewertet. Zudem werden Erkenntnisse aus der gescheiterten Abstimmung vom November 2021 berücksichtigt. Auf dieser Basis werden die Bearbeitungsschwerpunkte für die nächste Phase (1.2) festgelegt.

Umsetzungsplanung (Phase 1.2)

In der Umsetzungsphase werden auf Basis der Bedarfserhebung die Schwerpunktthemen der Schulraumplanung definiert. Immprogress erstellt im Austausch mit der Projektgruppe eine Nutzungsplanung für das gesamte Schulareal, prüft Ausbau-, Umbau- und Erweiterungsmöglichkeiten der Bestandsbauten und klärt baurechtliche sowie brandschutztechnische Anforderungen.

Darauf aufbauend entwickelt Immoprogress eine Strategie mit konkreten baulichen Massnahmen. In der nächsten Phase (Machbarkeitsstudie) können die Lösungen vertieft und die Finanzierung geprüft werden.

Die eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Einwohnerinnen und Einwohner, des Gemeinderats, der Verwaltung und der Schule, wird den Prozess weiterhin eng begleiten.

Kostenrahmen

Die Kosten für die Projektleitung, die Plausibilisierung und Übersetzung der Analysen, die Erarbeitung des Entwicklungskonzepts sowie die Berichterstattung belaufen sich auf knapp CHF 40'000. 

Projektablauf

Mitte Januar 2025 wurde der Auftrag an die Immoprogress offiziell erteilt. Im Februar 2025 startet die Arbeit mit einer Kick-Off-Sitzung, bei der die Vorgehensweise, Termine, Planungsgrundlagen sowie das Richtraumprogramm besprochen werden. Bis Ende April sollen in einem ersten Schritt die Bedarfsplanung abgeschlossen und die Schwerpunkte für die Umsetzungsplanung (Phase 1.2) festgelegt sein. Ab Mai bis September findet die Erarbeitung des Entwicklungskonzepts sowie einer Schätzung des Finanzbedarfs statt. Im November soll der Bericht dazu vorliegen.

Wir freuen uns, diesen nächsten Schritt gemeinsam mit unserem Partner Immoprogress zu gehen. Die enge Zusammenarbeit mit der eingesetzten Arbeitsgruppe garantiert, dass zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Lösungen für unser Schulareal entwickelt werden.

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November 2024

Offertphase für die Entwicklung von Lösungsstrategien

Im Rahmen der Entwicklung des Schulareals in Stein wird in der nächsten Phase das Gesamtentwicklungskonzept erarbeitet. Dieses Konzept orientiert sich an der Entwicklung der Schülerzahlen, der Finanzplanung für die bestehenden Gebäude und einem möglichen zusätzlichen Raumbedarf.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Offertphase zur Entwicklung von Lösungsstrategien. Ziel (der nächsten Phase) ist es, eine fundierte Empfehlung für die beste Lösung des weiteren Vorgehens auszuarbeiten. Die bisherigen Analysen dienen als Grundlage für die Ausarbeitung verschiedener Handlungsoptionen, die mögliche Optimierungen und Erweiterungen des Schulareals aufzeigen. Dabei werden nebst baulichen, betrieblichen und funktionalen Aspekten auch die Anforderungen neuer Lernformen und pädagogischer Entwicklungen berücksichtigt. Zusätzlich wird eine Kostenschätzung vorgenommen und ein Investitionsplan erstellt.

Der Prozess wird weiterhin von der eingesetzten Arbeitsgruppe begleitet, der Vertreter der Einwohnerinnen und Einwohnern, des Gemeinderats, der Verwaltung und der Schule angehören.

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Die Arbeitsgruppe Bauliche Entwicklung Schulareal hat sich am 15. Mai 2024 zu einer weiteren Sitzung getroffen.

Sepp Thürlemann von der ARCHPLAN AG präsentierte die umfassenden Zustandsanalysen der Gebäude auf dem Schulareal. Die Analysen zeigen den aktuellen Zustand, die Massnahmen, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren und darüber hinaus notwendig werden, sowie den prognostizierten Investitionsbedarf auf.

Als letzter Baustein werden der pädagogische Bedarf und der Bedarf weiterer Anspruchsgruppen an das Areal zusammengetragen. Anhand der prognostizierten Schülerinnen- und Schülerzahlen, der Gebäudezustandsanalysen und dem eruierten Bedarf der verschiedenen Anspruchsgruppen werden Lösungsvorschläge und Entwicklungsszenarien erarbeitet.

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Das Projekt «Bauliche Entwicklung Schulareal» ist in mehrere Zwischenschritte aufgeteilt. Die ersten beiden Phasen, die Vision & Strategie sowie die Bedarfsplanung vom Schulraum aufgrund der Entwicklung der Schülerzahlen bis 2040, wurden erfolgreich abgeschlossen. Im August hat der Gemeinderat dem Antrag, eine detaillierte Zustandsanalyse der Bestandesgebäude vorzunehmen, zugestimmt. In den letzten Wochen hat sich die Arbeitsgruppe intensiv mit der Evaluation des Partners für diesen Schritt auseinandergesetzt. Am 2. November 2023 hat sich die Arbeitsgruppe getroffen und aufgrund einem Auswahlverfahren beschlossen, die Analyse von der Firma Archplan AG aus St. Gallen durchführen zu lassen.

Die folgenden Gebäude des Areals werden in die Zustandsanalyse einfliessen:

Areal Schulraum
Gebäude für Zustandsanalyse

Bei der Zustandsanalyse wird nicht nur der bauliche Zustand beurteilt, sondern auch der zu investierende Betrag sowie der Zeitraum, in dem die Investitionen gemäss Empfehlung zu tätigen sind.

Die Archplan AG wird zeitnah mit der Analyse starten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2024 vorliegen. Die Erkenntnisse aus den Analysen ermöglichen, in einem nächsten Schritt phasengerecht Szenarien für das Schulareal zu entwickeln.

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In der Gemeinderatssitzung vom 30. August 2023 hat der Rat beschlossen, dem Antrag der Arbeitsgruppe „Bauliche Entwicklung Schulareal" für die Erstellung einer Zustandsanalyse zu folgen. In dieser Zustandsanalyse sollen die bestehenden Bauten (ohne das Schulraumprovisorium) des Schulareals analysiert werden. Die Analysen bilden die Grundlagen zur Massnahmen- und Investitionsplanung.

Die Gebäudezustandsanalyse umfasst im Wesentlichen:

  • Bauteile inkl. Innenausbau und Haustechnik (ohne Mobiliar und mobile Ausstattung)
  • Brandschutz
  • Schadstoffe
  • Gebäudestatik (Erdbebenertüchtigung)
  • Zugänglichkeit (Hindernisfreiheit)
  • Beschrieb von Massnahmen (Instandsetzungszeitpunkt inkl. grobe Kostenschätzung)

Im Zuge des Projekts „Schulraumerweiterung Primarschule“ im Jahr 2021 wurden für das Primarschulhaus bereits einige Analysen durch externe Fachpersonen erstellt. Diese Unterlagen werden in die Gesamtbeurteilung einfliessen.

In den nächsten Wochen wird nun ein Partner ausgewählt, der die Gebäudezustandsanalysen durchführen wird.

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Im Juni 2023 kam die Arbeitsgruppe «Bauliche Entwicklung Schulareal» ein weiteres Mal zusammen. Die ERR präsentierte die Ergebnisse aus der Aufnahme des Schulrauminventars. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Schule Stein bereits heute verschiedene räumliche Defizite aufweist, wobei das Defizit an Klassenzimmern und Gruppenräumen mittels eines Provisoriums kurzfristig gelindert werden konnten. Bis ins Jahr 2040 wird jedoch eine weitere Zunahme der Schulkinder prognostiziert und es ist anzunehmen, dass eine weitere Flexibilisierung des Unterrichts (Team-Teaching, Lerngruppen, integratives Unterrichtsmodell, Projektarbeiten etc.) stattfinden wird.

Bei den Gruppenräumen sind langfristig auf der Primarschulstufe Defizite zu erwarten. Dies resultiert aus der Tatsache, dass der Primarschule bereits heute keine eigenständigen Gruppenräume zur Verfügung stehen (exkl. Provisorium). So werden bereits heute die Oberstufengruppenräume durch die Primarstufe mitbenutzt.

Neben der Betrachtung der Haupträume (Klassenzimmer und Gruppenräume) wurden weitere Defizite erkannt, aber nicht quantifiziert (nicht abschliessend):

  • Mangelnde Barrierefreiheit aller Gebäude (keine Lifterschliessungen)
  • Vorbereitungs- und Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal sowie Stauraum sind nicht ausreichend
  • Zu kleine und veraltete Toilettenanlagen, insb. im Primar- und Oberstufenschulhaus
  • Hauswartungs-/Putzräume bzw. Büros fehlen teils bzw. sind klein
  • Räume für Tagesstrukturen und Schulsozialarbeit fehlen

Im nächsten Schritt wird die Arbeitsgruppe beim Gemeinderat einen Antrag für die Umsetzung einer Zustandsanalyse bei den bestehenden Bauten stellen. So kann neben dem räumlichen Defizit auch das Defizit in Bezug auf den baulichen Zustand evaluiert werden. Daraus lassen sich dann die Schlussfolgerungen für die Arealentwicklung ziehen.

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Die ERR Raumplaner AG hat der Arbeitsgruppe erste Ergebnisse der Bedarfsanalyse präsentiert. Im nächsten Schritt wird ein Schulrauminventar aufgenommen. Dazu findet eine Begehung der Räumlichkeiten statt, welche durch Lehrkräfte aller Schulstufen sowie dem Schulhauswart begleitet wird.

Das Schulrauminventar wird anschliessend mit den Ergebnissen der Bedarfsanalyse abgeglichen, so dass allfällige Defizite klar dokumentiert und ersichtlich sind.

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Mittlerweile fanden bereits die ersten Sitzungen der Arbeitsgruppe "Bauliche Entwicklung Schulareal" statt. Es konnte festgestellt werden, dass für die umfassende Bestandesaufnahme der Schülerzahlen bis 2040 anhand statistischer Kennzahlen sinnvollerweise eine externe Fachperson beigezogen werden soll.

Aus diesem Grund wurde an die Sitzung vom Dezember 2022 die Firma ERR Raumplaner AG, vertreten durch Michael Matzig, eingeladen. Michael Matzig stellte den möglichen Umfang einer externen Unterstützung durch seine Firma vor. Mit dieser Unterstützung soll eine umfangreiche Bedarfsanalyse für das Schulareal vorgenommen werden In der Analyse wird unter anderem ein Rückblick über die letzten zehn Jahre vorgenommen und die Faktoren wie Einwohnerentwicklung, Entwicklung der Schülerzahlen und -quote sowie die Anzahl geführter Klassen angeschaut. In der Bestandesaufnahme wird die aktuelle Situation beleuchtet. Weiter geben die Experten eine kurzfristige (Vierjahreshorizont) und eine langfristige Prognose ab. In diese Prognose fliessen unter anderem die zu erwartenden Einwohner- und Schülerzahlen, die Klassenzahl und der Raumbedarf mit ein. Der Fokus liegt dabei auf dem Bedarf an Klassenzimmern und Gruppenräumen. Die Analyse bildet die Bestellgrundlage (Räume) für die nächste Projektphase. Nicht Teil der Grundanalyse sind die baulichen Zustandsanalysen der bestehenden Schulgebäude und Lösungsvarianten. Diese müssten in einem zweiten Schritt erarbeitet werden. Je nach Zustand der Gebäude sind unterschiedliche Lösungsansätze denkbar.

Nebst den genannten Ausführungen kennt die Firma ERR Raumplaner AG die Gemeinde Stein AR aus anderen Projekten. Sie verfügen intern über ein grosses Fachwissen und können Referenzprojekte aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden vorweisen. Aus diesen Gründen hat die Arbeitsgruppe beim Gemeinderat ein Kostendach von CHF 15'000.00 beantragt, damit der Firma ERR Raumplaner AG der Auftrag zur Erarbeitung der Bedarfsanalyse erteilt werden kann.

Grundlagen für die Analysen sind aus dem abgelehnten Bauprojekt bereits vorhanden, weshalb die Experten zeitnah mit der Bearbeitung beginnen können. Der Zeithorizont für die Erarbeitung der Grundlagen ist rund vier bis sechs Monate.

Das Kickoff mit der ERR Raumplaner AG fand Ende Februar statt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe tragen aktuell das Datenmaterial zusammen und liefern dieses im Anschluss an die ERR Raumplaner AG. Die nächste Sitzung findet Anfang April 2023 statt.

 

 

 

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