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07.07.2020 10:09:55


Postautolinie 80.180 Herisau-St. Gallen; keine Verkürzung geplant

Der Gemeinderat nahm mit grossem Erstaunen zur Kenntnis, dass die Verkürzung der Postautolinie Herisau-St.Gallen mit Fahrt bis in die Lustmühle im ÖV-Konzept nicht mehr geplant ist. Mit dieser Verkürzung sollte die Postautolinie Herisau-Lustmühle attraktiver werden und mit dem Umstieg in der Lustmühle auf die Appenzeller Bahnen sollte die Fahrplansicherheit gewährleistet werden. Im Aufgaben- und Finanzplans des Kantons heisst es wie folgt:

Ausserdem wird konzeptionell geprüft, ob es auf 2022 Alternativen zur Verkürzung der Buslinie 80.180 Herisau-Stein-St. Gallen gibt. Dabei sind auch strassenseitige Massnahmen mit Busbevorzugung zu prüfen. Die Wende der Buslinie in der Lustmühle ist keine Option mehr, weil die Züge der Appenzeller Bahnen gemäss Fahrplan 2021 ff. im Grundtakt nicht in der Lustmühle kreuzen werden und ein schlanker Umstieg zwischen Bahn und Bus deshalb nicht möglich ist.

Die Gemeinde Stein hat für die Durchmesserlinie knapp CHF 100‘000 investiert, dies mit der Annahme, dass für die Steiner Bevölkerung auch ein Nutzen hervorgeht. Der Investitionsbeitrag an die Durchmesserlinie muss für die Einwohnerinnen und Einwohner von Stein zwingend einen Mehrwert ergeben.

Es ist für den Gemeinderat absolut nicht erklärbar, dass ein ursprünglich geplanter Umstieg zwischen Bahn und Bus nicht möglich sein soll, und dass die Züge nicht in der Lustmühle kreuzen, obwohl die Kreuzungsstelle extra verlängert wurde. Zudem gilt es anzumerken, dass die Gemeinde bisher nicht direkt und offiziell über diese Veränderung in der Planung orientiert wurde. Der Gemeinderat wird bei den zuständigen Stellen vorstellig werden und Antworten und Begründungen verlangen.



Datum der Neuigkeit 18. Dez. 2019
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