Willkommen auf der Website der Gemeinde Stein AR



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
Gemeinde Stein AR
STEIN - Die Perle im Appenzellerland

Stellungnahme zur kantonalen Deponieplanung

Der Gemeinderat hat sich mit der kantonalen Deponieplanung beschäftigt und vertritt folgenden Standpunkt:

 

Im Rahmen der Bautätigkeiten fallen sauberer Aushub und Innertstoffe an, die - wenn sie nicht verwertet werden können – auf einer Deponie abgelagert werden müssen. Allerdings herrscht in der Region seit längerem ein Mangel an entsprechendem Deponieraum. Das kantonale Departement Bau und Volkswirtschaft beschäftigt sich deswegen mit der Deponieplanung im Kanton Appenzell Ausserrhoden und hat im gesamten Kanton verschiedene potenzielle Deponiestandorte ausgemacht.

Die Deponieplanung wurde den Gemeinden zur Stellungnahme vorgelegt. Auf dem Gemeindegebiet von Stein sind in der Deponieplanung des Kantons 14 potentielle Standorte mit einem Gesamtvolumen von 2‘890‘000 m3 vorgesehen. Insgesamt werden für den ganzen Kanton 48 potentielle Standorte in Betracht gezogen. Die Gemeinde Stein mit einer Fläche von 9,4 km2 und einer Bevölkerung von 1‘429 Einwohnern (Stand 31.12.2018) soll 30% der Deponiestandorte zugewiesen erhalten, dies bei einem Flächenanteil am Kanton von nicht einmal 4% und einem Bevölkerungsanteil von unter 3%. Die Auswirkungen auf die sehr hohe Attraktivität als Wohn- und Lebensort wären bei der Aufnahme von mehr als zwei potentiellen Deponiestandorten in der Richtplanung fatal.

Dem Gemeinderat ist bewusst, dass es Deponiestandorte in der Region braucht und diese insbesondere aufgrund der Bautätigkeit wichtig sind. Das in der aktuellen Planung vorhandene Missverhältnis der Deponiestandorte im Vergleich mit der Fläche bzw. der Einwohnerzahl kann aber keinesfalls goutiert werden.

Der Gemeinderat hat sämtliche vom Kanton als potenzielle Deponiestandorte ausgewählten Standorte sorgfältig geprüft und beurteilt. Nach deren Beurteilung konnten zum Schluss zwei Standorte als geeignet und ein weiterer Standort als eventual bezeichnet werden. Dies wurde dem zuständigen Departement in der Vernehmlassungsantwort mitgeteilt. Weiter wurde der Kanton darauf hingewiesen, dass dem Gemeinderat die richtige Verteilung der verschiedenen Standorte im gesamten Kanton von grosser Wichtigkeit ist und die damit zwangsläufig verbundenen Belastungen angemessen entschädigt werden.



Datum der Neuigkeit 20. Aug. 2019
  • Druck Version
  • PDF